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Symrise

Spendenprojekt 2018



Wasser für Madagaskar

Génération Masoala ist eine madagassische Gesellschaft, deren Hauptanliegen darin besteht, die Biodiversität in Masoala – das ist die Halbinsel im Nordosten von Madagaskar –, zu schützen und zu bewahren.

Ihr Ansatz ist dabei ein ganzheitlicher, denn auf ihrem Plan stehen nicht nur die Umweltthemen wie Diagnostik der Biodiversität, Baumpflanzungen und Monitoring, sondern auch wirtschaftliche und soziale Fragestellungen. Bei allem, was die Organisation tut, hat sie vor allem immer einen Blick auf die Bedürfnisse der Bevölkerung. Denn man weiß, dass die Natur langfristig nur dann geschützt werden kann, wenn auch die Menschen gute Lebensbedingungen vorfinden. Aus diesem Grund arbeitet die Vereinigung sehr eng mit den madagassischen Kommunen zusammen.

Wasser für Madagaskar

Zurzeit ist für die Kleinbauern vor allem ein Projekt von enormer Bedeutung: der Wiederaufbau des Wasserversorgungssystems auf ihrer Insel.

Große Teile des aus vielen Zement- Kanälen gebauten Systems ist nämlich vom letzten großen Zyklon „Enawo“ zerstört worden.

Diese Kanäle sind aber das Herz der Wasser-Infrastruktur, denn über sie werden alle zu den Reisplantagen führenden kleinen Kanäle mit Wasser versorgt. Ist dieser Weg unterbunden, vertrocknen die Felder und die Reisernte fällt aus – für die Madagassen eine Katastrophe, denn Reis gehört auf der ostafrikanischen Insel zu den Grundnahrungsmitteln. Eine Katastrophe wäre dies aber langfristig auch für die Umwelt: Wenn flächendeckend Reisfelder brachliegen, ist die Bevölkerung praktisch dazu gezwungen, alternative Nahrungsmittel anzubauen. Da fruchtbares Land aber nicht unendlich zur Verfügung steht, ist die Gefahr groß, dass Farmer Waldflächen abholzen, um neues Land zur Bewirtschaftung zu gewinnen.

Canal Mahalevona
Canal Mahalevona

Von den Förderprojekten der Génération Masoala profitieren rund 10.000 Menschen in der Region, die nun wieder Zugang zu lebensnotwendigen Nahrungsmitteln haben. Durch die zügige Reparatur der Wasserkanäle wird der Raubbau unterbunden und die Bewässerung der Reisfelder wieder sichergestellt.

Insgesamt handelt es sich hierbei um 1.500 ha Land, was nun wieder mit ausreichend Wasser versorgt werden kann.

Für die madagassischen Familien bedeutet die finanzielle Unterstützung von Symrise in Höhe von 15.000,00 Euro eine große Unterstützung bei der Bewirtschaftung ihrer Farmen und einen riesigen Beitrag zu ihrer Nahrungs- und Existenzsicherung.